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Fiona Stevens

 

Fiona Stevens ist eine leidenschaftliche Verfechterin der historischen Aufführungspraxis. Sie studierte Musikwissenschaften an der Cambridge University, Violine in Düsseldorf und historische Aufführungspraxis in Frankfurt am Main und Den Haag. Sie arbeitet regelmäßig mit Sir John Eliot Gardiner, Jos van Immerseel, Andreas Spering und Rüdiger Lotter, und konzertiert in den wichtigsten Sälen Europas und der USA. Sie war als Coach für die Bremer Philharmoniker in historischer Aufführungspraxis tätig und hat mit Studierenden der Musikhochschule Bremen, der Universität der Künste Berlin und der University of Southampton, UK, gearbeitet. Zwei Jahre lang experimentierte sie im Bereich des Kulturcrossover und veranstaltete dazu Konzerte an Orten und unter Umständen, die für Klassik in höchstem Maße ungewöhnlich sind. 2015 gründete sie zusammen mit dem jungen Nachwuchsdirigenten und Geiger Jakob Lehmann die Kulturgesellschaft Eroica Berlin, die sich als Vereinigung junger angehender Berufsmusiker versteht, die dafür stehen, dass Musiker einen gesellschaftlichen Auftrag im Sinne einer Verbesserung des sozialen Zusammenhalts haben, und setzen in diesem Zusammenhang innovative Projekte in der Stadt Berlin um. 

Fiona Stevens promoviert derzeit an der University of Southampton (UK), im Fach Kulturökonomie zum Thema des kulturellen Werts am Beispiel der historischen Aufführungspraxis in Deutschland.

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